Eine zweitausendjährige Schicksalsgemeinschaft verbindet die Menschen in der Region am Oberrhein und bewahrt ein europäisches Kulturerbe, das beispielhaft und prägend für die Zusammengehörigkeit der Menschen aus Österreich, der Schweiz, dem Elsass und Baden-Württemberg entlang des Rheins ist.In dieser Tradition sieht sich auch die Europäische Kulturstiftung Pro Europa, die ihren Ursprung in einer Kultur-Fördergemeinschaft am Oberrhein hatte und sich schon sehr früh für die “Oberrheinische Region” im Dreiländereck mit kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen einsetzte.
Höhepunkt war 1980 der Ball der deutsch-französischen Streitkräfte mit über 1000 Teilnehmern in der Stadthalle Freiburg unter der Schirmherrschaft der damaligen Verteidigungsminister von Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, Charles Hernu und Manfred Wörner, dem Bälle der Kunst und der Mode, ein Kunst- und Presseball, eine Deutsch-Britische Woche, ein Wohltätigkeitsball zugunsten an Mukoviszidose erkrankter Kinder u.a. folgten, die immer auch mit der Verleihung von Kultur- und Förderpreisen verbunden waren. So erhielt 1981 die damals 18-jährige Violinistin Anne-Sophie Mutter, die es später zu Weltruhm brachte, einen Förderpreis, der ihr im Rahmen einer Matinee mit dem Philharmonischen Orchester im Stadttheater in Freiburg übergeben wurde.
Zu einem würdigen Ereignis wurden die Europäischen Kulturpreisverleihungen des Jahres 1986, die im gemeinsam genutzten Plenarsaal von Europarat und Europäischem Parlament in Strassburg stattfanden, und bei welchen die ersten zehn Europäischen Förderpreise an junge Künstler aus zehn europäischen Staaten verliehen wurden, darunter die sechszehnjährige Eva Lind sowie Tabea Zimmermann, welche die Urkunden aus der Hand Sénateur Louis Jungs, damals Präsident des Europarates, und Pierre Pfimlins, damals Präsident des Europäischen Parlamentes, entgegennahmen.Im Jahr 1993 wurde die Europäische Kulturstiftung in Basel aus der Taufe gehoben und in das Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Dank der Befürwortung des damaligen Generalsekretärs des Europarates, Bruno Haller, erfolgte 1999 in Hinblick auf die Unterstützung des Europagedankens und des Dialogs zwischen den europäischen Regionen die Befürwortung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für den Namenszusatz “Pro Europa”, den die “Europäische Kulturstiftung Pro Europa” seither verpflichtend trägt.















