29.09.2012

Verdienste um Europa und Arbeit mit Kindern geehrt
Im festlichen Rahmen wurden am 29. September 2012 jeweils im Europapark Rust und auf Schloss Mainau Europäische Kulturpreise für Verdienste um Europa und die Arbeit mit Kindern verliehen. Stiftungspräsident Dr. Ernst Seidel wurde dabei von EU-Kommissar Günther H. Öttinger begleitet.
In Verbindung mit dem Europäischen Kulturforum Oberrhein und unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europarates, Jean-Claude Mignon, ehrte die Europäische Kulturstiftung Pro Europa im barocken Teatro dell’Arte des Europaparks Rust dessen Inhaber Roland Mack mit dem deutsch-französischen Kulturpreis. EU-Kommissar Öttinger würdigte in seiner Laudatio die Verdienste Macks um die Förderung der deutsch-französischen Beziehungen und bezeichnete ihn als „beeindruckende Persönlichkeit, erfolgreich und als Weltmann“. Den europäischen Kultur-Kommunikationspreis erhielt Jean-Paul Heider, ehemaliger Regierungspräsident im Elsass, den Sénateur Daniel Hoeffel in seiner Laudatio ehrte. Dr. Marlene P. Hiller überreichte den Europäischen Regio-Preis zur Bewahrung des europäischen Kulturerbes an Prof. Heinrich von Wessenberg und seine Wessenberg Akademie und deren Verdienste um das „Europa der Regionen“. Den europäischen Regio-Kultur-Initiativ-Preis erhielt das trinationale Umweltzentrum Weil am Rhein, dessen besondere Bedeutung für die Metropolregion am Oberrhein von Dr. Wilderich von Droste-Hülshoff (Regierungspräsidium Freiburg) hervorgehoben wurde.
Im Weißen Saal des Schlosses auf der Mainau wurde am Nachmittag dann im Rahmen eines Festaktes der Europäische Kultur-Initiativ-Preis 2011 an Christoph Dahl und die Baden-Württemberg-Stiftung verliehen. Als Laudator würdigte EU-Kommissar Öttinger das Engagement der Stiftung unter anderem für das Projekt „Sag‘ mal was“, das sich der mehrsprachigen Sprachförderung von Kindern im Vorschulalter widmet. Der Europäische Initiativ-Preis 2012 ging an Gräfin Sandra Bernadotte in Anerkennung ihres Einsatzes für „Singen mit Kindern“, „Gärtnern für Alle“ und „Café Vergissmeinnicht“. Ihre Verdienste lobte Prinz Georg Friedrich von Preussen, Chef des Hauses Hohenzollern, in der von jungen Künstlern würdig begleiteten Feier.







